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Unterwegs zur Heiligen Pforte

Unterwegs zur Heiligen Pforte der Schönstattgemeinschaft in Vallendar

Am Montag, den 23. Mai 2016 machten wir uns auf den Weg nach Vallendar bei Koblenz. Diese Buswallfahrt war ein Bedürfnis aller Angehörigen unseres Gebetskreises "Mittendrin …" Auderath.

Als Gemeinschaft sehnten wir uns die Heilige Pforte im Jahr der Barmherzigkeit zu durchschreiten, um so Gottes Gnade empfangen und in das versprochene Heil Jesu eintreten zu können.

So machten wir uns an diesem Montagmorgen gemeinsam mit den Gebetskreisen Cochem-Brauheck und Mayen auf den Weg zu Schönstatt in Vallendar.

Dort angekommen erlebten wir einen herzlichen Empfang durch die Schönstatt-Schwester Doriett und fühlten uns so auch gleich willkommen.

In der Pilgerkapelle feierten wir nun eine Heilige Messe, zelebriert durch P. Andreas Pohl von Maria Martental, der unsere Buswallfahrt begleitete. Anschließend hielten wir eine Eucharistische Anbetung, während dessen auch das Sakrament der Versöhnung -die heilige Beichte- von P. Andreas gespendet wurde.

Nach der Mittagspause wurden wir von Sr. Doriett auf das Durchschreiten der Heiligen Pforte in die Kapelle des Urheiligtums von Schönstatt vorbereitet; das Durchschreiten einer Pforte in etwas neues Unbekanntes und das Überschreiten der Schwelle in das Heil Jesu hinein, wurden uns in einer Tiefe von ihr vermittelt, die uns als Gemeinschaft zu Herzen ging. Angerührt durch diesen Impuls starteten wir unsere Prozession von der Pilgerkapelle zum Urheiligtum und wurden dort von der Dreimal Wunderbaren Mutter, Königin und Siegerin von Schönstatt und von ihrem Sohne begrüßt. Das Durchschreiten der Heiligen Pforte in das Urheiligtum ließ unsere Herzen schneller schlagen. Dort in der Kapelle knieten wir nun vor unserem dreieinigen Gott - Vater, Sohn und Geist. Wir waren angekommen in seiner Gnade, in seinem Heil und Er war bei uns. Friede und Freude legte sich wie ein Mantel über unsere Gemeinschaft. Dies ließ in uns eine unendliche Dankbarkeit aufsteigen. Gott schien uns zu sagen:

"In meinem Heiligtum seid ihr nun geborgen!"

Als wir die Kapelle des Urheiligtums wieder verließen, waren wir von dieser abgrundtiefen Barmherzigkeit, die wir hier spürbar erleben durften, überwältigt.

Als uns Sr. Doriett im Anschluss die Intentionen und das Lebenswerk von Pater Kentenich, dem Gründer von Schönstatt vorstellte, wurde uns bewusst, das Gottes Gnade und seine übergroße Barmherzigkeit an diesem Ort Heimat gefunden haben.

Als ein pilgerndes betendes Gottesvolk haben wir uns an diesem Tag auf den Weg gemacht. Wir haben gebetet, gesungen und gedankt. Dank sei Gott für seine Gnadenorte und Preis sei ihm für seine Mutter.

Auf einer Gebetskarte von Schönsatt steht:

"Du hast mir in Maria eine Mutter gegeben. Sie lässt mich spüren, dass du die Hand bist, die mich hält. Sie ist die offene Tür, durch die ich zu dir komme.

Ihre gütigen Augen sind mir ein Spiegel deiner Liebe."

Wahrlich, heute wurde uns diese Liebe zuteil. Gottes Segen Norbert